Erfrischender Bulgursalat

Eine sehr leckere und frische Beilage für Grillabende ist dieses Rezept für einen orientalischen Bulgursalat. Bulgur ist die türkische Bezeichnung für Weizengrütze. Diese kleinen Körner gibt es in verschiedenen Sortierungen (fein, mittel und grob). Man erhält Bulgur inzwischen in jedem besser sortierten Supermarkt oder in einem der vielen türkischen Lebensmittelgeschäften.

Als Zutaten für diese Variation des Saltaes verwende ich für 4 Personen:

250 g feiner Bulgur, 3 große aromatische Fleischtomaten, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 rote Paprikaschote, 30 grüne entsteinte Oliven, 1 Stange Stangensellerie, 1 Karotte, 125 g Kichererbsen (getrocknet oder aus dem Glas), je 6 Scheiben gebratene Aubergine und Zucchini, 1 Bund glatte Petersilie, 1 Bund frische Minze (alternativ 3-4 TL getrocknete Minze), 2 TL getrockneter und gehackter Rosmarin, 3 gehäufte EL Tomatenmark, 2 TL gemahlener Kreuzkümmel oder Cumin, 3 TL gemahlenes Paprikapulver edelsüß, 1 EL Sambal Olek, 5 EL Karottensaft, 1 EL Zimt, 1/2 TL Zucker, etwas Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 5 EL kaltgepresstes natives Olivenöl, den Saft einer halben Zitrone, 1 Gurke (zum Verzieren)

Als erstes bereite ich das Gemüse und die Kräuter für die Verarbeitung vor. Nachdem ich alles gründlich unter fließendem, kaltem Wasser abgewaschen habe, befreie ich die Fleischtomaten von dem Stielansatz und schneide sie anschließend in feine Würfel. Die Frühlingszwiebel schneide ich in dünne Ringe. Die Karotte reibe ich mit einer Reibe in feine Fäden. Die Paprikaschote befreie ich von den Kernen und schneide sie ebenfalls in feine Würfel. Die Petersilie und die Minze werden fein gehackt. Die Oliven schneide ich in dünne Scheiben. Auch die Stangensellerie wird fein gewürfelt. Getrocknete Kichererbsen sollten mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Man kann sie aber auch 2 Stunden bei kleiner Hitze weich kochen.

Als nächstes gebe ich den Bulgur in eine Schüssel und übergieße ihn solange mit kochendem Wasser, bis die Weizengrütze ca. 1 cm mit dem Wasser bedeckt ist. Über die Schüssel lege ich nun ein Küchenhandtuch und lasse den Bulgur ca. 30 Minuten quellen.

Meine Auberginen- und Zucchinischeiben wende ich in Mehl und brate sie dann in Olivenöl, bis sie weich sind. Nach dem sie abgekühlt sind, schneide ich die Scheiben in nicht zu kleine Würfel.

Dann verrühre ich das Tomatenmark mit dem Kreuzkümmel, dem Paprikapulver, dem Rosmarin, dem Zimt, dem Sambal Olek, dem Karottensaft und dem Olivenöl. Ich würze die Paste noch mit einer kräftigen Prise Salz und einer ebensolchen Prise schwarzer Pfeffer. Die Paste schmecke ich dann mit dem Zitronensaft ab und lasse allesca. 15 Minuten ziehen.

Der Bulgur sollte zwischenzeitlich das Wasser komplett aufgesogen haben. Falls nicht, warten wir noch etwas. Überflüssiges Wasser lassen wir ablaufen, indem wir den Bulgur in ein engmaschiges Sieb geben.

Nun wird die Weizengrütze kräftig und ausdauernd mit der Gewürzpaste vermischt. Dann gebe ich die gehackten Kräuter und das Gemüse hinzu und verrühre alles miteinander. Jetzt schmecke ich den Salat nochmals mit Salz und Pfeffer ab und lasse ihn anschließend ca. 20 Minuten ziehen lassen. Je nach Saugfähigkeit der Weizengrütze kann man den Salat mit etwas mehr Olivenöl eine samtige, glänzende Konsistenz verleihen.

Diese Form des Bulgursalates ist eine tolle Vorspeise oder Beilage für gegrillten/gebratenem Fisch und Fleisch. Mit Petersilie (oder Koriander) bestreut und mit den Gurkenscheiben garniert serviert man an warmen Sommertagen einen frischen und gesunden Salat.

Weitere schöne Variationen erhält man, wenn die Staudensellerie gegen eine fein gewürfelte, mittelgroße Fenchelknolle ersetzt wird. Der Geschmack bekommt dann ein etwas "lakritziges" und erdigeres Aroma. Auch lassen sich der Rosmarin ganz hervorragend durch Thymian, Bohnenkraut oder anderen mediterranen Kräutern ersetzen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Bulgursalat, erfrischend und orientalisch.

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