2016 - Cabarete | DOMINIKANISCHE REPUBLIK

 

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Nach unserem Brasilien Urlaub im September 2015 entschlossen wir uns, für dieses Jahr „ausnahmsweise“ einen Pauschalurlaub zu buchen. Wir hatten das starke Bedürfnis nach einem Rundumsorglos-Paket, sprich, wir wollten uns einmal um gar nichts kümmern müssen und lediglich die Vorzüge eines Allinklusive-Urlaubs genießen.

Recht schnell wurde ich fündig. Dominikanische Republik, 14 Tage, All-Inklusive, in einem 4 Sterne Haus, direkt am Strand in Cabarete. Und das Ganze zu einem, meiner Meinung nach, sehr günstigen Preis, einschließlich Nonstop-Flug ab Flughafen Köln/Bonn. Gesagt, getan! Direkt im Januar buchte ich die Reise und nahm dabei auch noch den Frühbucherrabatt mit. Auch mein Bruder war sichtlich begeistert von diesem Angebot und so ergab es sich, dass wir diesen Urlaub zu dritt verbrachten. Nach endlos langem Warten und kaum beschreibbarer Vorfreude ging es dann im Mai 2016 los.

Es war ein langer Flug mit Euro-Wings, der mir gar nicht zusagte. Eine typische Billig-Airline ohne jeglichem Komfort. Ich meine, wenn man nach Spanien oder Italien fliegt ist es nicht weiter tragisch. 2 oder 3 Stunden Flugzeit fallen dabei nicht ins Gewicht. Jedoch nach Santo Domingo in die Dominikanische Republik mit einer Flugzeit von rund 10 Stunden, da hört der Spaß auf! Die Sitze waren sehr eng, was bei meiner Körpergröße von 1,93 m überhaupt nicht angenehm ist. Zudem laufen die Stewardessen in regelmäßigen Abschnitten durch das Flugzeug und bieten Erfrischungsgetränke an. Wohl gemerkt nicht kostenlos, sondern gegen Entgelt. Ich will mich gar nicht weiter über diese Airline auslassen, aber wenn ich die Möglichkeit habe, werde ich zukünftig Eurowings in irgendeiner Form meiden. Nach Möglichkeit nie wieder.Landkarte Dominikanische Republik

Gegen xxx Uhr erreichten wir Santo Domino in der Dominikanischen Republik. Bustransfer zum Hotel mit Verspätung, weil Gäste Ihre Koffer nicht erhalten hatten. Erste Eindrücke auf der Fahrt zum Hotel. Sofort begeistert. Erreichen das Hotel bei Dunkelheit nach gut einer Stunde. Weitere Touristen wollen weiter nach isla xxx und xxx. Sie erwartet noch eine Weiterfahrt von bis zu 4 Stunden.

Einchecken im Hotel Wyndham Tanderine 4 Sterne problemlos. Einzelne Gebäude mit Zimmern in einen sehr schönen Grünanlage. Poolbereich mit Wirlpools, die Anlage hat einen direkten Zugang zum Strand. Verschiedenes Themenrestaurants, eine Bar mit sehr freundlicher und netter Bedienung. Das Zimmer eine Katastrophe. Entgegen der Beschreibung bei Buchung hat das Zimmer keinen Kühlschrank, Türen und –rahmen sind verfault, Das Zimmer ist sehr dunkel  weile Bäume und Sträucher vor den Fenstern, TV defekt, sehr schmutzig. Am selben Abend  Reklamation an der Rezeption. Erhielten am nächsten Tag ein neues Zimmer. Dieses war Top!

Zimmer im ersten Obergeschoss des Haupthauses direkt am Swimmingpool

In dem Hotel gibt es eine Vielzahl von Sportangeboten. Jeden Tag wird eine sehr abwechslungsreiche und gute Animation angeboten, ganz ungezwungen, freundlich und unaufdringlich. Das geht von Aqua-Gymnastik bis hin zu Wasserball und Beach Volleyball am Strand. Darüber hinaus gibt es im Hotel einen kleinen aber zweckdienlichen Fitnessraum. Hier findet man die allgemein bekannten Folterwerkzeuge, die einem zur muskulösen Traumfigur verhelfen sollen.

Tatiana und ich haben uns eher der Strandromantik hingegeben und sind jeden Morgen bei Sonnenaufgang eine Stunde am Strand joggen gegangen. Na ja, Mojitos und sehr gutes Hotelessen wollen verbrannt werden und je später der Morgen desto heißer und anstrengender die Leibesübungen.

Es gibt auch eine Tauchschule. Nun hatte ich mein Equipment und auch den nötigen Papierkram (Brevet, ärztliche Bescheinigung etc.) nicht mitgenommen. Tatiana nutzte als Tauchunerfahrene jedoch die Möglichkeit eines kostenlosen Schnuppertauchens im hoteleigenen Swimmingpool.  Natürlich habe ich alles fotodokumentarisch und filmisch festgehalten. Und es hat ihr viel Spaß gemacht. Wer weiß, was da noch kommt. ;)

An den Wochenenden verbringen viele Einheimische Ihre Zeit im Hotel. Dann wird es sehr voll, insbesondere im Pool- und Barbereich. Aber es ist auch unglaublich interessant, weil man direkten Kontakt zu den Menschen und deren Kultur bekommt. Es ist eine tolle positive Atmosphäre im karibischen Flair, mit viel Musik, Tanz und Lachen.

Lobster-Essen in Cabarete bei xxx am Strand. Sonnenuntergang

Mojito-Trinken

Viele Gäste aus Südamerika, aber auch aus Deutschland und USA

Hin und wieder tropische Regengüsse. Ca. eine Stunde, dann wieder schönes Wetter.

Sehr gutes Essen im Restaurant. Immer Fisch, Fleisch, viel Obst, Psta, Pizza und vegetarisch. Alle Getränke inklusive. Dom Rep kein Weinland, was man schmeckte. Dafür Bier und Cocktails aller erste Sahne!

Neues einheimisches Getränk kennengelernt. Mamajuana. Mamajuana wird vorwiegend aus Rotwein, braunem Rum, Honig und einer Mischung von Hölzern und Kräutern hergestellt. Die Zusammensetzung dieser Mischung ist von Region zu Region unterschiedlich, aber die häufigsten Bestandteile sind Petiveria alliacea, Echter Sternanis (Illicium verum),  Cissus verticillata, Basilikum (Ocimum basilicum), Cinnamodendron ekmanii, Securidaca virgate, Clavo Dulce (ganze Zehe), Agavenblätter, Chiococca alba. Die Einheimischen meinen aber auch heute noch: „Mamajuana heilt, was immer dich quält“. Sie schwören auf die medizinische Wirkung und preisen es als Potenzmittel.

Themenrestaurant italienisch

Themenrestaurant mexikanisch

Ausflug mit Mietwagen nach Santo Domingo

Was mich an Cabarete unglaublich fasziniert hat, waren die unzähligen Kite-Surfer, die bei bestem Wetter und Windverhältnissen tagtäglich ihrer Leidenschaft nachgegangen sind. Ich bin beeindruckt und begeistert von dem Gedanken, mit gekonnten Techniken den Wind mit einem „Kite“ einzufangen und ihn als helfende Hand eines Freundes zu nutzen, der mich wohlwollend das Potenzial natürlicher Energieressourcen fühlen lässt. Stundenlang könnte ich in dem feinen Sand des Strandes sitzen und mich an den akrobatischen Einlagen vieler Kite-Surfer ergötzen. Es dauerte also nicht sehr lange, bis ich mich dazu entschloss, in einer nahe gelegenen Kite-Surf-Schule einen Schnupperkurs zu belegen.

Mein Bruder muss sein Power-Pack an der Sicherheitskontrolle abgeben, weil Mitnahme im Flieger nicht erlaubt.

Rückflug mit Eurowings wurde gestrichen. Stattdessen mit FlyTui Nederlands geflogen. Flugzeug deutlich komfortabler und keine Zusatzkosten für Snacks und Erfrischungsgetränke.

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