2009 - Fallschirmspringen

Fallschimspringen oder wie der Amerikaner sagt „Skydiving“,  war schon immer ein Traum von mir. Im Rahmen einer Städtetour nach Atlanta habe ich mir Wunsch erfüllt und war mit den Leuten vom Atlanta Skydiving Center fallschirmspringen.

Vorab muss ich gestehen, dass dies für mich eine echte Grenzerfahrung war. Meine Gefühle und Emotionen bei diesem Ereignis kann ich kaum in Worten wiedergeben. Schon auf der Fahrt zum Polk County Airport - Cornelius Moore Field in Cedartown/GA, fühlte ich meine innere Anspannung. Im Skydiving Center angekommen wurde ich herzlich empfangen, so als ob ich schon lange dazu gehörte. In einem großen Hangar in dem unzählige Fallschirme und anderes Equipment ausgerollt und wieder verpackt wurden, erhielt ich meinen Gurt. Da dies für mich der erste Sprung war, wurde ich Joe, einem Instructor zugeteilt, der mit mir einen Tandem-Sprung machte. Beim Anziehen des Gurtes und bei dem anschließenden Interview der Kamera Frau merkte man mir meine Nervosität an. Dann fange ich immer an zu schwitzen und verlegen zu lachen. Ersteres war aber in diesem Falle wohl auch dem sommerlichen, feucht warmen Klima geschuldet war.

Auf dem Weg zum Flugzeug hatte ich mein Gehirn bereits abgeschaltet. Andernfalls wäre ich wohl nicht ins Flugzeug gestiegen, geschweige denn in gut 2.300 m Höhe heraus gesprungen!

Und wenn dann dein Gurt fest mit dem Instructor verbunden ist, hast du auch keine Chance mehr, einen anderen Weg zu gehen! Du hängst an seiner Brust wie ein kleines Baby. Der Absprung an sich ist einfach genial! Wir kippten aus der Luke ins Freie. Dann drehten wir uns im freien Fall auf dem Rücken, sodass ich das Flugzeug über uns davon fliegen sah. Wieder in die normale Lage zurückgedreht, nahm ich die Erde unter mir wahr. Allerdings eher als Landkarte, denn als Flugziel! Ein besonderer Kick bereitete mir der Umstand, dass sich die Wolken diesmal unter mir und nicht wie sonst, über mir, befanden. Und so rasten wir mit rund 190 km/h dem Boden entgegen. Irgendwann zog Joe die Reißleine, was einen unangenehmen Ruck in meinem Schritt zur folge hatte. Von da an schwebten wir am Geleitsschirm zurück zur Basis.

Wieder festen Boden unter den Füßen, erlebte ich einen unglaublichen Adrenalinschub. Eigentlich wollte ich nur noch feiern…

Vielen lieben Dank auch meine Film- und Fotofrau Katie. Ein supergeiles Erlebnis, an das ich mich gerne für den Rest meines Lebens zurück erinnern werde.

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